Die Herrin der Klingen..

Wanderung

… und ihre wilden Schwestern.
Abenteuerliche Wanderung durch eine der größten Klinge im Ländle, die tief in den Muschelkalk eingeschnittene wildromantische Schmerachklinge und ihre Schwestern, die Klinge des Steinbachs, die Finsterbachklinge und die Hoheteichklinge. Selbst im Sommer eine etwas dunkle, feuchte und kühle Angelegenheit.

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Hohenlohe verdankt seine schroff eingeschnittenen Muschelkalktäler und geheimnisvollen Klingen der Eiszeit. Oder besser, der ausgefallenen Eiszeit. Niemals wurde Hohenlohe im Laufe der letzten Eiszeiten von mächtigen Eismassen bedeckt und die Täler wurden so auch nicht eingeebnet. So verlocken heute die tief eingeschnittenen kleinen Bächtäler und Klingen zu spannenden Wanderungen und Entdeckungen. In den vielen Seitentälern von Kocher und Jagst leben noch verborgene Schönheiten. Von exotisch anmutenden Orchideen und purpurrot leuchtenden Türkenbundlilien, schillernden Eisvögel und seltenen Feuersalamandern, in den engen Taleinschnitten konnte sich eine große Tier- und Pflanzenvielfalt mit zahlreichen gefährdeten Arten erhalten. So auch in einer der größten Klingen, der Schmerachklinge.
Dieser Wanderung entführt Sie in das Naturschutzgebiet „Unteres Bühlertal“, ausgehend von Steinbächle, einem kleinen Weiler bei Ilshofen. Bevor wir in die Schmerachklinge gelangen, lohnt ein kleiner Abstecher zu den Resten der Burgruine Klingenfels.
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(Burgstelle Klingenfels - Auf einer Landzunge hoch über der Schmerach gelegen, gegen die Ebene durch zwei tiefe in den Fels gehauene Gräben gesichert.
Die Burg, um 1200 erbaut, war ursprünglich Sitz der Edelherren von Clingenfels, verwandtschaftlich eng verbunden mit den Herren von Krautheim/Jagst-gleiches Wappen.
Erster urkundlich erwähnter Namensträger war Conrad von Clingenfels (1220).Um 1290 ging die Burg auf Ritter im Dienste der Hohenloher über und wurde nach 1370 als Raubritternest verschrien und gemieden. Die Haller bemächtigten sich 1381 der Burg, nach dem sie in Kleidern von gefangenen Burgleuten die Wache überlistet hatten. Klingenfels wurde dann niedergebrannt.
Acht Gefangene kamen unters Fallbeil) Textquelle: Tafel an der Burgstelle.
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Dann geht’s entlang des Steinbachs, der sich hier tief in den Muschelkalk gegraben hat, hinunter in die Steinbachklinge. Der steile Weg führt uns hinunter zur wildromantischen Schmerachklinge, die ihren Anfang an der Lerchenmühle bei Ilshofen genommen hat. Wir folgen nun dem Bach hinunter in seinem engen Tal auf dunklen und kühlen Waldwegen, eine kleine Brücke überquerend Richtung Oberscheffach. Kurz bevor die Schmerach in die Bühler mündet, biegen wir an der Landstraße links über eine Brücke in den Wald ein und gelangen, etwas steil, hinauf auf die Höhe. Oberhalb des Tales geht’s nun auf schönen Feld-, Wiesen- und Waldwegen nach Unteraspach. Man genießt immer wieder herrliche Blicke in das Bühlertal, zum Burgbergwald und hinüber zu den Limburger Bergen. Kurz vor dem kleinen Ort erreichen wir eine weitere Klinge, die Hoheteichklinge, die wir umgehen, um schließlich mit einer kleinen Schleife wieder unseren Ausgangspunkt zu erreichen.

Beste Jahreszeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Kondition
2 von 6
Schwierigkeit
1 von 6
Technik
1 von 6
Erlebnis
4 von 6
Landschaft
6 von 6
faunistische Highlights Rundtour familienfreundlich botanische Highlights
Startpunkt der Tour:

Ilshofen

Parkplätze am Freibach von Unteraspach, einem Teilort von Ilshofen



Weitere Tourendetails
Schwierigkeit leicht
Länge 11,8 km
Aufstieg 225 m
Abstieg 226 m
Dauer 3h 15´
Niedrigster Punkt 294 m
Höchster Punkt 431 m
Download:

Die Tour wird präsentiert von: Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e.V.

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