Laienschauspiel Mainhardt Das Laienschauspiel Mainhardter Wald e. V. stellt sich vor

Wir sind ein Theaterverein mit über 100 ehrenamtlich tätigen Akteuren, die seit 2004 auf einer Spielwiese im Gögelhof bei Mainhardt direkt am Wald und mit herrlichem Blick auf die Umgebung Stationentheater spielen, bei dem das Publikum von Szene zu Szene im wahrsten Sinne "mitgehen" muss.
Von 2004 bis 2014 führten wir das historische Heimatstück "Die Räuber vom Mainhardter Wald" auf. Seit 2015 erzählen wir mit dem "Aufstand im Mainhardter Wald - von Rebellen zu Räubern" die Entstehungsgeschichte dieser Räuberbande, ebenfalls basierend auf historische Fakten. Und das mit großem Erfolg. Seit 2004 sind alle 6 Aufführungen pro Jahr stets ausverkauft!

Zum Inhalt vom "Aufstand im Mainhardter Wald"
Hohenlohe in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das bis dahin protestantische Fürstenhaus Hohenlohe-Pfedelbach wird katholisch. Fürst Joseph führt an seiner Residenz ein prunkvolles und kostspieliges Leben. So gerne würde sich der Regent in den Reigen der großen Herrscherhäuser Europas ein reihen.
Geld spielt dabei keine Rolle, das besorgt man sich doch elegant von seinen Untertanen, die unter den zunehmenden Abgaben und Frondiensten schwer zu leiden haben. Die Menschen in den Weilern und Höfen rund um Mainhardt, seit der Reformation überwiegend Protestanten, stöhnen schwer unter den Lasten, die ihnen ihr katholischer Standesherr aufbürdet. Das Leben ist eh schon schwer im rauen Klima des Mainhardter Waldes, das Überleben wird zur Herausforderung.
Und viele gehen daran zu Grunde. Es ist die pure Verzweiflung, die die "Wäldler" zu Widerständlern werden lässt. Denn sie wollen Gerechtigkeit, die ihnen der "Pfedelbacher Blutsauger" verwehrt. Mit Heugabel und Dreschflegel stellen sie sich der Obrigkeit in den Weg. Doch es ist ein ungleicher Kampf. So erhoffen sie sich nun Beistand vom Reichsgerichtshof in Wien. Über zehn Jahre erstreckt sich der Rechtsstreit. Der Richterspruch ist für die notleidende, aber noch immer hoffnungsvolle Bevölkerung niederschmetternd. Doch die stolzen Menschen vom Mainhardter Wald geben nicht auf...

Der Spielort
Mit herrlichem Blick auf den Mainhardter Wald und das Brettachtal befindet sich unser Spielort im Gögelhof bei Mainhardt-Ammertsweiler, ganz in der Nähe des ehemaligen historischen Gasthauses zur Laukenmühle. Dieser Teil des Mainhardter Waldes befand sich auf dem Herrschaftsgebiet des damaligen Fürsten Joseph von Hohenlohe-Bartenstein (1707-1764) mit Residenz in Pfedelbach.

Die Spielstätte
Das Freilichtstück spielt in 9 Szenen auf einer Wiese am Wald. Zu den insgesamt 8 (Natur-)Bühnen werden die Zuschauer geleitet. Es gibt vor den Bühnen einige Holzbänke und Kisten als Sitzgelegenheiten. Gerne dürfen eigene Klappstühle mitgebracht werden. Zu empfehlen sind gutes, festes Schuhwerk und je nach Witterung warme (Regen-)Kleidung. Regenschirme während der Aufführung sind nicht erlaubt! Das Mitbringen von Tieren ist nicht gestattet! Die Bewirtung erfolgt durch die Landfrauen Ammertsweiler.

Auch unsere kleinen Zuschauer kommen nicht zu kurz
Ein begehrtes Ausflugsziel für Familien sowie Kindergärten und Grundschulklassen sind unsere Kindertheaterstücke, die auf der Hauptbühne aufgeführt werden. Vor der Bühne gibt es Holzbänke oder auf der Spielwiese jede Menge Platz zum Sitzen. Seit 2010 haben wir mit jeweils 3 Aufführungen pro Jahr "Oh wie schön ist Panama", "Hase und Igel", "Schneewittchen und die sieben Zwerge" und "Froschkönig" gespielt. Für 2019 laufen bereits die Proben zu "Schneeweißchen und Rosenrot" nach einem Märchen der Gebrüder Grimm. In der heiteren und spannenden Bühnenfassung von Judith Weidl spielen viele lustige Figuren mit. Tanz und Gesang dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Spielzeiten: Mitte/Ende Juni bis Anfang Juli, Kinderstück Ende Juni bis Anfang Juli

Kontakt
Das Laienschauspiel Mainhardter Wald e. V.
Im Unterweiler 24
74535 Mainhardt