Klosterkirche Frauental Singen erlaubt! - Klosterkirche mit Museum

Das nahe bei Creglingen im Steinachtal gelegene Kloster Frauental (nach Rothenburg ob der Tauber sind es 20 km) ist eine Stiftung der Herren Konrad und Gottfried von Hohenlohe - Brauneck (mit Sitz auf der 3 km entfernten ehemaligen Burg Brauneck) aus dem Jahr 1232.  

Etwa 600 Hektar Feld, Wald und Wiesen gehörten ursprünglich zur Stiftung. Vom ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Frauental sind heute noch das einstige Abteigebäude und die im romanischen-gotischen Übergangsstil erbaute Kirche erhalten. Das besondere an diesem Ort. Es liegen zwei Kirchen übereinander.

Mit drei Kirchenräumen, die alle in dem 34m langen und 8m breiten Langhaus untergebracht sind, stellt dieses 1982 bis 1985 gründlich renovierte Gotteshaus noch eine Besonderheit dar: Auf der Nonnenempore durften die Chorschwestern, der Ordensregel entsprechend getrennt von Laien, die Gottesdienste mitfeiern. Die Kirche ist nicht nur architektonisch äußerst interessant, sondern sie ist auch für ihre wunderbare Akustik bekannt. Singen, jodeln, brummen - alles ist ausdrücklich erlaubt.

Bis heute dient dieser Raum (1962 renoviert) mit Kreuzrippengewölbe der evangelischen Kirchengemeinde als Gottesdienstort. Das Museum „Vom Kloster zum Dorf“ ist seit 1990 auf der ehemaligen Nonnenempore eingerichtet. Anschaulich werden hier auch die Veränderungen in der Kulturlandschaft dargestellt.

Es besteht generell die Möglichkeit eine Führung vom Tonband abspielen zu lassen.
Das Kloster ist von März bis Oktober Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Kontakt
Kloster Frauental
97993 Creglingen-Frauental
Tel. +49 7933 203554