Süßes aus Hohenlohe

Langenburger Wibele - "Adelige Nascherei"

Wibele sind eine echte schwäbische Spezialität aus der hohenlohischen Stadt Langenburg. Bereits 1763 verlor Prinz Karl zu Hohenlohe-Langenburg nebst Familie sein Herz an das Minigebäck. Seine Töchter heirateten und trugen es in die Welt. Im Mai 2013 ließ es sich Prinz Charles nicht nehmen, bei einem Besuch des Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg - Philipps Großmutter Margarita und Charles Vater Philip waren Geschwister - mit Wibele im Gepäck die Heimreise anzutreten.

Der Teig wird wie ein Biskuitteig aus Mehl, Puderzucker, Eiweiß und Vanillezucker hergestellt und dann in eine 1 x 2 cm kleine Tropfenform gegossen. Weil das ziemlich viel Geduld erfordert, hieß die Leckerei im 18. Jahrhundert "Geduldszeltlich". Später wurde sie nach seinem Erfinder Jakob Christian Wibel umbenannt. Und mit dem typischen schwäbischen "le" versehen: Wibele. Klein aber oho!

Café Bauer

Hauptstraße 28
74595 Langenburg
Tel. +49 7905 363
Fax +49 7905 735
info@echte-wibele.de
www.echte-wibele.de 


Apfel-Gummis

Gummis aus heimischen, sortenreinen Apfel- und Birnensäften - "Jakob Fischer Apfel-Gummis"

Gummis mit Apfelgeschmack gibt es schon lange auf dem Markt. In Hohenlohe gibt es sie jetzt aus sortenreinen Apfelsäften. Dazu aus heimischen Apfelsorten wie dem Jakob Fischer Apfel. Schmecken die anders? "Nach Hohenlohe!", verrät Reinhold Kett das Geheimrezept seines Verkaufsschlagers. Nicht künstlich, sondern natürlich. Eben wie ein heimischer Apfel. Der nichts mit dem Apfelgeschmack zu tun hat, den man im Apfel-Kaugummi, Apfel-Lutschbonbon oder Apfel-Gummibärchen zu erkennen glaubt. Die Frage ist berechtigt: Was erschmeckt der Gaumen in diesen Süßigkeiten angesichts rund 20.000 verschiedener Sorten von saftig, süß, herb, säuerlich? Bei einem sortenreinen Jakob Fischer Apfel-Gummi liegt die Antwort definierbar auf der Zunge: "Den Jakob Fischer Apfel!"

Verkaufsstellen sowie ein Bestellformular finden Sie hier.

Gemeinde Kreßberg

Untere Hirtenstraße 34
74594 Kreßberg
Tel. +49 7957 9880-0
Fax +49 7957 9880-11
sekretariat@kressberg.de
www.kressberg.de 


Horaffen - Geschichte zum reinbeißen

Jeden Mittwoch vor Fastnacht ist in Crailsheim Stadtfeiertag. Zur Erinnerung an die Belagerung der Stadt im 14. Jahrhundert erhalten an diesem Tag alle Kinder und Jugendlichen in den Crailsheimer Kindergärten und Schulen Horaffen ("Hornaffen") - ein Hefegebäck in Form eines voluminösen Hinterteils. Die Süßigkeit basiert auf der trickreichen Rettung der Stadt nach dreimonatiger Belagerung. Um den Feinden die Aussichtslosigkeit ihres Tuns zu demonstrieren, buken die Bürger damals Horaffen und warfen sie über die Stadtmauer. Zur Veranschaulichung ihres wohlgenährten Zustands zeigte die Frau des Bürgermeisters den Feinden das leibliche Pendant zum Gebäck: ihren ausladenden nackten Po. Der Anblick von soviel Fülle und Brot hatte den gewünschten Erfolg und ließ die Belagerer abziehen. 

Obwohl die Hofaffengeschichte als Legende entlarvt wurde, gilt der Horaff weiterhin als Crailsheimer Spezialität. Immerhin wurde die süße Leckerei bereits 1530 in der Bäckerordnung der Stadt erwähnt und ist damit fast 500 Jahre alt.

Horaffen das ganze Jahr über im Angebot hat die:

Bäckerei Schnotz

Marktplatz 2
74564 Crailsheim
Tel. +49 7951 42543


Hohenlohe im Honigglas

"Für ein Kilogramm Honig muss eine Biene drei bis fünf Millionen Blüten anfliegen", verrät Bio-Imker Martin Rößner aus Satteldorf. Folglich gilt: Je reichhaltiger das Angebot, desto nuancierter der Honig. In Hohenlohe gibt es noch viele Wiesen mit alten Streuobstbäumen. Dort sammeln die Bienen von Martin Rößner den süßen Nektar der Obstblüten.

Zur Himbeer- und Brombeerblüte und um Honigtau zu sammeln, ziehen sie später ein Stück weiter in den Schwäbischen und Hohenloher Wald. Wo es noch immer eine große Auswahl an Wildkräuter gibt, die dem Waldhonig seine würzig süße Note verleihen.

Bio-Imker

Martin Rößner
Wolfsgasse 18
74589 Satteldorf
Tel. +49 7951 469695
Fax +49 7951 468035
Mobil 0172 6079999
info@biomasse-roessner.de