Maultaschen aus Hohenlohe Herrgottsbscheißerle mit Holunderblütenaroma

Maultaschen sind schwäbisches Kulinar-Gut. Eine gern zitierte Legende über die Entstehung dieses Leckerschmeckers besagt, dass die Zisterziensermönche im Kloster Maulbronn - daher auch der Name Maultasche - auf diese Weise in der Fastenzeit das Fleisch vor dem Herrgott versteckten. Daher rührt auch der im Volksmund bekannte Beinamen Herrgottsbscheißerle.

Traditionell werden in Hohenlohe am Gründonnerstag Maultaschen in der Brühe gegessen, am Karfreitag folgt die vegetarische Art und am Ostersamstag nach der Osternacht die Krönung mit Fleischfüllung.

Metzgermeister Helmut Wolz aus Langenburg trank vor einigen Jahren just in dieser Nacht ein Gläschen Holundersekt zur Fleischmaultasche. Der prickelnde Aromamix in seinem Gaumen ließ den kreativen Metzgermeister aufhorchen. Bei seinem Freund Bernulf Schlauch bestellt er die ersten Holunderblüten, mit denen er statt Petersilie seine Holunder-Fleischmaultaschen würzte. "Mittlerweile friere ich sogar Blüten ein, damit ich die Holunder-Fleischmaultaschen möglichst lange anbieten kann", berichtet Wolz von seinem saisonalen Verkaufsschlager zur Holunderblütensaisaon.

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