Fleisch aus Hohenlohe

Schwäbisch-Hällisches Landschwein "Schwein gehabt"

Das Schwäbisch-Hällische Landschwein wird wegen dem schwarzen Kopf von den Hohenlohern liebevoll Mohrenköpfle genannt. Ende 1970 galt es als nahezu ausgestorben. In den achtziger Jahren beginnt eine Gruppe Landwirte um Rudolf Bühler aus Wolpertshausen mit sieben reinrassigen Mutterschweinen und einem Eber eine neue Zucht. Die Mohrenköpfle überleben und gewinnen bei der Internationalen Grünen Woche Berlin mehrmalig Bundessiege für die beste Fleischqualität. Aufgezogen und gemästet werden die Schweine ganz wie früher: mit gesundem gentec-freiem Futter aus der Region, in Ställen mit Stoheinstreu und möglichst viel Auslauf. Das tut den Tieren gut - und auch den Menschen.

Hier können Sie anhand Ihrer Adresse Bezugsquellen im Umkreis von 50 Kilometern finden.

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall w. V.

Haller Straße 20
74549 Wolpertshausen
Tel. +49 7904 9797-0
Fax +49 7904 9797-29
info@besh.de
www.besh.de 

Limpurger Rind Ein zartes Stück Ku(h)lturgut

Auf der Internationalen Grünen Woche 2011 lenkten baden-württembergische Bauern die Aufmerksamkeit auf die älteste noch existierende Rinderrasse ihrer Heimat: das Limpurger Rind. Es wurde von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2011 gewählt. Seinen Namen hat es von der Grafschaft Limpurg, die südlich von Schwäbisch Hall lag, wo es vor rund 200 Jahren als klassisches Dreinutzungsrind gezüchtet wurde: es lieferte viel Milch, saftiges Fleisch und diente den Bauern als Zugtier bei der Feld- und Waldarbeit.

Die meisten Züchter, die sich der Erhaltung der Rasse verschrieben haben, kommen aus dem Hohenloher Land. Spitzenköche in aller Welt wissen das feinfaserige, saftig und gut marmorierte Fleisch wieder zu schätzen. Seit 2013 ist "Weideochse vom Limpurger Rind" ein geschütztes Markenzeichen, das garantiert, dass der Ochse reinrassiger Limpurger war, in der Region geboren ist, artgerecht aufwuchs, in der Vegetationszeit ein Weidetier war, die übrige Zeit in einem Laufstall mit Strohschüttung verbrachte, mindestens 30 Monate lebte und stressfrei geschlachtet wurde.

Bezugsquellen vom Fleisch des Limpurger Weideochsen für Privathaushalte und Gastronomie finden Sie hier.

Züchtervereinigung Limpurger Rind e. V.

Eckartshäuser Straße 41
74532 Ilshofen
Tel. +49 7904 7007-3519
Fax +49 7904 7007-3555
limpurger@rind-bw.de
www.limpurger-rind.de 

Hohenloher Lamm "Schafe in Hüte-Haltung schmecken besser"

Bereits im 15. Jahrhundert sorgten die Schafe in Hohenlohe für eine natürliche Landschaftspflege. 300 Jahre später gehörte der Handel mit ihnen zur Haupterwerbsquelle der heimischen Landwirtschaft. An der Qualität hat sich bis heute nichts geändert. Denn alle großen Schafhalter der Erzeugergemeinschaft "Hohenloher Lamm" betreiben Wanderschäferei. Das heißt, im Herbst rein in den mit Stroh ausgelegten Laufstall und im Frühjahr raus auf die Weide. Unentbehrlich dabei: der Schäfer. Manfred Voigt aus Michelbach/Bilz ist bereits in der fünften Generation Wanderschäfer. Tag für Tag läuft er mit seinen 500 Schafen mit. Von einem Platz zum anderen. So hat er es gelernt - vor über 50 Jahren. Und so will er es auch beibehalten.

Typisch fürs Ländle ist das Merino-Landschaf. Das viele Gastwirte zu beachtenswerten Kreationen inspiriert. Sei es eher klassisch mit Bohnen oder als Steak aus der Lammkeule zu Sardellenzabaione mit Kartoffel-Kohlrabi-Gratin und Ratatouille.

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall

Regionalmarkt Hohenlohe
Birkichstraße 10
74549 Wolpertshausen
Tel. +49 7904 94380-10
Fax +49 7904 94380-40
info@rmhohenlohe.de
www.regionalmarkt-hohenlohe.de 

Hohenloher Landgockel "Kochen beginnt im Stall und auf der Weide"

Auf dem Brunnenhof von Caroline von Wistlinghausen-Noz wachsen die bekannten Landgockel heran. Gockel ist das hohenlohische Wort für Hahn. Hohenloher Landgockel, längst eine Marke wie Boeuf de Hohenlohe. Grund für die außergewöhnliche Fleischqualität, die sich gewaltig von fabrikmäßig erzeugten Hähnchen unterscheidet, ist die Aufzucht und Betreuung der Gockel. Sie kommen an ihrem ersten Lebenstag auf den Brunnenhof nach Künzelsau-Mäusdorf und leben tagsüber im Freien unter schattigen alten Obstbäumen. Kein Wunder, dass Spitzenköche auf diesen Gockel schwören. "Denn Kochen beginnt im Stall und auf der Weide", verrät Markus Reinauer, Küchenchef der Jagstmühle in Mulfingen-Heimhausen, sein Erfolgsrezept.

Geflügel vom Brunnenhof GbR

Brunnenhof - Mäusdorf
Hohe Straße 25
74653 Künzelsau
Tel. +49 7940 937331
Fax +49 7940 937333
landwirtschaft@gefluegelvombrunnenhof.de
www.gefluegelvombrunnenhof.de 


Zebu-Rind "Delikatesse vom Höcker"

Ursprünglich leben Zebus in Südostasien. Seit über 25 Jahren auch auf dem Birkenhof in Dörzbach. Ihre Delikatesse tragen sie im wahrsten Sinn des Wortes auf dem Buckel, der auf tibetanisch zeu, bzw. zeba, zebu heißt und aus marmoriertem Muskelfleisch besteht. 200 Zebus leben auf dem Birkenhof. Und stapfen Sommer wie Winter leichthufig über die Hänge und Hügel des Jagsttals. Was sich auch im übrigen Fleisch widerspiegelt, das cholesterinarm und leicht verdaulich schon lange kein Geheimtipp mehr ist.

Birkenhof Wunderlich

Familie Wunderlich
Birkenhöfe 3
74677 Dörzbach
Tel. +49 7937 604
Fax +49 7937 802642
info@birkenhof-wunderlich.de
www.abenteuer3.de