Verkostungen "Beobachten - Probieren - Wertschätzen"

Bei einer Verkostung geht es ums Probieren bestimmter meist saisonaler regionaler Produkte: Spargelessen im Frühjahr, Picknickwiese im Sommer, Weinprobe zur Ernte im Herbst, Wildwochen im Winter. Einige Verkostungen werden auch ganzjährig angeboten, wie Blootz-Essen oder Bierproben.

Die zum Erlebnis werden, weil sich beim Probieren und Beobachten wie durch Zauberhand der Geschmack steigert: Wein mit dem Weinberg vor Augen schmeckt bekanntlich vollmundiger als allein im stillen Kämmerlein. Und der Blick in den Braukessel einer der vielen kleinen in Hohenlohe ansässigen Brauereien ruft unweigerlich Erinnerungen an den wohl schönsten Bierslogan der Sechziger hervor: "Durst wird durch Bier erst schön!"

Blootz essen Crailsheim-Saurach "Teller überflüssig"

Das Blootzessen am Freitagnachmittag in der urigen Hohenloher Bauernwirtschaft Rössle in Saurach bei Crailsheim hat Tradition. Seit 1984 bestellen die Gäste an diesem Wochentag nur ihr Getränk bei Wirtin Elsbeth Fundis. Den Blootz, kross gebackener Schwarzbrotteig, belegt mit Zwiebeln oder Lauch, Sauerrahm und fein gewürfeltem Räucherspeck, stellt die Wirtin automatisch auf den Tisch - bis jeder satt ist. Ohne Teller, denn den original Blootz isst man aus der Hand.

Termin:  jeden Freitag, ab 17 Uhr
Preis: pro Blootzstück 1,20 Euro
Info: Gasthaus Rössle
Familie Friedrich Fundis
74564 Crailsheim-Saurach
Tel.: +49 7904 297
fundis-saurach@t-online.de 
www.fundis-saurach.de 

Blootz essen Frankenhardt-Brunzenberg "Hofbackstube zählt zu den 500 Top-Bäckern Deutschlands"

Im Buchenhof in Brunzenberg baut die Familie Schöll Urgetreidesorten an: Emmer, Kamut und Einkorn. Und verarbeitet sie zu köstlichen Brotspezialitäten, die im Stein- und Holzbackofen nach traditionellen Rezepten gebacken werden. Das Brot schmeckt auch ohne Käse und Wurstbelag ganz wunderbar, was dem Magazin "Der Feinschmecker" nicht entgangen ist - die Redaktion zählt die Hofbackstube in Brunzenberg zu den 500 Top-Bäckern Deutschlands.
Der Buchenhof lockt die Touristen jedoch auch wegen seines Hofcafés an, wo einem schon allein beim Lesen der Blootz-Speisekarte das Wasser im Mund zusammenläuft: süßer Blootz mit Äpfel oder Pflaumen, Rahmguss und Streusel belegt. Herzhafter Blootz mit Gemüse, Grieben, Rauchfleisch und Speck. Extravaganter Blootz mit Birne und Gorgonzola oder Apfel Raclette. Für Gruppen zieht Helga Schöll auch gerne mal ihre Hohenloher Tracht an und plaudert auf Hohenlohisch aus dem Nähkästchen der Einheimischen.

Termin:  jeden Freitag, ab 18 Uhr salziger Blootz
jeden Sonntag ab 14 Uhr Kaffee, süsser Kuchen (Blootz) und Torten
Gruppen ab 25 Personen, auf Anfrage auch zu anderen Zeiten
Preis: 2,40 Euro je Stück Blootz
Info: Der Buchenhof
Hofcafé Restaurant Backstube
Helga und Walter Schöll
Brunzenberg 2
74586 Frankenhardt-Gründelhardt
Tel.: +49 7959 837
backstube-buchenhof@web.de 

Blootz essen Frankenhardt-Mainkling "Klassiker aus der Hohenlohe'schen Familienküche"

Die Eiche in Mainhkling gehört zu den ältesten Gasthäusern in Familienhand in der Region. Seit 1836 bewirtet Familie Rüeck dort ihre Gäste - 125 Jahre später serviert August Rüeck zum ersten Mal in der Wirtschaft den Klassiker aus der Hohenlohe'schen Familienküche: Blootz. 
Zu Beginn fertigten die Rüecks ihre Sauerteigprodukte noch in einer alten Backstube neben dem heutigen Gasthof an, inzwischen ist auch die Bäckerei in die Küche der Gaststube umgezogen. Ob mit Lauch und Zwiebeln, mit Käse und Speck, als süß oder vegetarische Variante - einmal in der Woche werden die Gebäcke frei nach den Wünschen der hungrigen Gäste belegt und an die Tische gebracht. Besondrs beliebt ist der "Blootz der Jahreszeiten": im Herbst mit Sauerkraut und Kassler, im Winter mit gedämpftem Weißkraut und Rauchfleisch, im Frühjahr mit Bärlauch.

 

Termin:    jeden Freitag, ab 18 Uhr
Preis: je nach Blootz-Sorte
Info: Gasthof Eiche
Familie Karl-Heinz und Heike Rüeck
Mainkling 19
74586 Frankenhardt-Mainkling
Tel.: +49 7959 686
Fax: +49 7959 2475
gasthofzureiche@mainkling.de 

Picknickwiese "Auf Augenhöhe mit den Wiesenblumen"

Picknicken heißt, gemeinsam im Freien Essen. Und damit der Natur während der Mahlzeit ganz nah sein. Picknicken heißt aber auch, nicht auf Stühlen am Tisch zu sitzen, sondern auf einer Decke im Gras. Und damit der Natur noch ein Stück näher gerückt zu sein. Quasi auf Augenhöhe mit den Wiesenblumen - mit Margeriten, Löwenzahn, Glockenblumen und Klatsch-Mohn. 

Viele einst gängige Blumen und Gräser gibt es heute kaum noch. Sie sind der geänderten landwirtschaftlichen Nutzung der Wiesenflächen zum Tribut gefallen. In der Nähe des Uhlbach-Hofes in Sulzbach-Laufen wurde jetzt eine Traumwiese mit gebietseigenen Wildblumen und Wildgräsern geschaffen. Und mitten hinein ein von Künstlerhand bearbeiteter und überdachter Holzpavillon gestellt - schließlich kann nicht jeder auf dem Boden sitzend essen. Hier können etwa 20 Personen bequem sitzen und sich von ortsansässigen Familien mit einer Brotzeit oder Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen.

 

Termin:  ganzjährig
Ort:  Sulzbach-Laufen, Uhlbach
Info:

Reservierung des Pavillons und Adressen für Verpflegung
Bürgermeisteramt Sulzbach-Laufen
Tel. +49 7976 91075-14
www.sulzbach-laufen.de


Weinprobe "Ein junges Weingut mit langer Tradition"

"Ein Württemberger ohne Wein, kann der ein Württemberger sein?" schreibt der deutsche Dichter Friedrich Schiller. Ob Schillers Hausmarke ein Gaufer-Wein war, ist nicht sicher, aber durchaus möglich. Denn das nur 70 Kilometer von Schillers Geburtsort Marbach entfernt liegende Gaufer-Weingut in Ingelfingen, gab es zu Schillers Lebzeiten bereits.
Die Familie Gaufer taucht schon 1623 als Weingärtnergeschlecht in den Kirchenbüchern von Ingelfingen auf. Heute bewirtschaftet ihr jüngster Nachkomme, Winzerin und Kellermeisterin Susanne Schmezer, geborene Gaufer, mit ihrer Familie elf Hektar Rebfläche im Ingelfinger Hohen Berg und Niedernhaller Engweg. Knapp zehn Prozent der Rebanlage sind Terrassenweinberge. "Vor allem diese steilen Muschelkalkhänge geben unseren Weinen die bodenständige kräftige Note", verrät die Winzerin die Basis ihrer Erfolgsrezeptur. Darum führt sie bei den Verkostungen die Weinliebhaber auch immer erst mitten hinein in ihren Weinberg hoch über dem Kochertal. Ebenfalls im Weinberg befindet sich die Gaufer-Hütte, damit zum Schluss die geschmacksvollen Weine da probiert werden können, wo sie wachsen.

 

Verkauf: Mittwoch bis Freitag 17 - 19 Uhr
Samstag 9 - 13 Uhr
oder nach Vereinbarung
Termin: Weinproben auf Anfrage
- 09. März 2018 - Weinprobiertag
- 04. + 05. August 2018 - Weinbergfest an der Zarge
- 25. + 26. August 2018 - Kochertaler Genießertour
Info: Weingut Gaufer
Mariannenstraße 24
74653 Ingelfingen
Tel.: +49 7940 57373
info@weingut-gaufer.de
www.weingut-gaufer.de 

Braukunst "Ein Engel zeigt dir den Weg"

Bereits in der 5. Generation werden in der Privatbrauerei Engel in Crailsheim Bierspezialitäten nach originalen Rezepturen gebraut. Dabei wird auch heimische Braugerste aus dem Hohenloher Land verwendet. Als Gruppe ab 15 Personen können Sie alle Stationen der Bierherstellung vom schroten, maischen und kochen im Sudhaus live miterleben und danach eine Bierprobe mit Biervesper im hauseigenen Brauereigasthof genießen.

 

Termin:  auf Anfrage
Preis: auf Anfrage
Info: Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
Haller Straße 29
74564 Crailsheim
Tel.: +49 7951 9193-0
info@engelbier.de 
www.engelbier.de

Käseproben "Wie kommen die Löcher in den Käse?"

Wie kommen eigentlich die Löcher in den Käse? Eine einfache Frage mit einer schwierigen Antwort. Der sich vor fast 90 Jahren Kurt Tucholksy satirisch näherte. Und vor zwei Jahren die Sendung mit der Maus sachlich. In der Käserei in Geifertshofen sind Sie der Lösung von Angesicht zu Angesicht auf der Spur. Denn von der Galerie im historischen Gasthof Ochsen können Sie dem Käser direkt in den Käsekessel schauen. Bei der Führung durch die Käserei erfahren Sie alles Wichtige rund ums Käsen. Ab 15 Personen ist im Anschluss eine Käseprobe möglich.

 

Termin:  auf Anfrage
Preis: auf Anfrage
Info: Dorfkäserei Geifertshofen
Bachstraße 2
74426 Bühlerzell-Geifertshofen
Tel.: +49 7974 91177-0
info@dorfkaeserei.de 
www.dorfkaeserei.de

Planwagenfahrten durchs Zebu-Land "Wie im Wilden Westen"

Es ist wie im Wilden Westen. Man sitzt im Planwagen und fährt vorbei an Rinderherden. Die Rinder sind bucklig, das sticht sofort ins Auge. Und kleiner. Nicht einmal eineinhalb Meter hoch. Und darum auch keine klassischen Rinder, wie wir sie kennen, sondern Zebus. Genauer gesagt Zwergzebus.

Gejagt werden sie während der Planwagenfahrt nicht. Dafür sind sie zu wertvoll. Und Dörzbach zu zivilisiert. Aber man kann sie wunderbar beobachten: im Tal rund um den Birkenhof, leichtfüßig in angrenzenden Steilhängen oder vom Höhenweg herunter. 

Verteilt auf den Hängen rund um Dörzbach und Umgebung grasen insgesamt 200 Zebus, die sich ausschließlich vom einheimischen Grundfutter ernähren.

Im Anschluss an die zweistündige Fahrt gibt's auf Bestellung eine Hofbesichtigung und Zebu-Braten mit Spätzle oder Zebu-Knacker mit Kartoffelsalat. Zur Verkostung von Zebu Salami lädt der eigene Hofladen ein.

Dann hat sich die Frage des Tages endlich beantwortet: Schmeckt Zebu anders als Rind?

 

Termin:  auf Anfrage zur Planwagensaison
Ort:  2-h-Rundfahrt ab/bis Dörzbach
Auf Bestellung Zebu-Braten und Verkostung im Reiterstüble auf dem Birkenhof
Preis: auf Anfrage
ab 2 Personen bis 45 Personen (3 Gespanne)
Info:

Familie Wunderlich
Birkenhöfe 3
74677 Dörzbach
Tel. +49 7937 604
info@birkenhof-wunderlich.de
www.abenteuer3.de 


Hohenloher Mostprobe "Humorvolle Mostprobe"

Der Most galt lange Zeit als der Wein der armen Leute. Denn für ihn wurden Äpfel und Birnen von der Streuobstwiese hinterm Haus gekeltert, anstatt der edlen Weinbergtrauben. Schlechter war der Most deswegen nicht. Ganz im Gegenteil, lies sich schon damals manch Hoher Herr von Hohenlohe Most ins Schloss liefern.

Helmut Opaterny liefert nicht. Sondern schenkt dort aus, wo sein Most lagert. Im 400 Jahre alten Gewölbekeller vom "Drallewatscher Hof" in der Hinteren Gasse in Langenburg. Nach Wunsch zapft er direkt vom Fass die bewährte Mischung aus zwei Drittel Äpfel und einem Drittel Birnen, reinen Birnen- oder Apfelmost oder auch die Halb-Halb-Variante. Dazu erzählt er Hohenloher Geschichten und Anekdoten aus der Heimat und serviert Leberwurst- und Schmalzbrote. Auf Wunsch und Vorbestellung darf es auch eine Hausmacher-Vesperplatte sein. Achtung: Der Most will eine konstante Außentemperatur von zehn Grad. Da der Gast mit dem Most zusammen im Keller sitzt, empfiehlt sich auch im Sommer eine Weste. Denn die Proben im Keller können dauern...

 

Termin:  spontan und auf Anfrage
Preis: auf Unkostenbasis
Info: Helmut Opaterny
Hintere Gasse 11
74595 Langenburg
Tel.: +49 7905 5271
traude-opaterny@t-online.de 

Sortenreine Saftproben "Der echte 100 Prozent Saft"

Saft ist nicht gleich Saft. Selbst Apfelsaft ist nicht gleich Apfelsaft. Und sogar 100 Prozent Apfel lässt sich noch toppen. Mit 100 Prozent sortenreinem Apfelgehalt. Wie das schmeckt? Kommt darauf an, ob man es fruchtig, lieblich oder herb mag. Bescheid weiß Reinhold Kett aus Leukershausen. Doch vor der Verkostung führt er seine Gäste erst einmal auf die Streuobstwiese. Vorbei an Boskop, Wettringer, Brettacher, Jakob-Fischer, Delicious und der Schweizer Wasserbirne. Schnell wird klar: "Äpfel können Geschichten erzählen", weiß Reinhold Kett. Und hält, war er verspricht. Auf dem Spaziergang erfährt man neben allerlei Interessantem rund um den Apfel auch, wie wichtig der Erhalt der Streuobstwiesen ist - als Lebensraum für Bienen, sowie für die sortenreinen Apfelsäfte. Die handverlesen, sortenrein abgefüllt, jetzt endlich auch verkostet werden. Zum Wohl!

 

Termin:  auf Anfrage
Preis: Saftprobe: 5 Euro pro Person
Führung: 2 Euro pro Person
Info:

Reinhold Kett
Am Schulhof 3
74594 Kreßberg
Tel.: +49 7957 8256


Hohenloher Schaumweinprobe "Archäologie und Schaumweine verbinden"

Was hat Archäologie und spritziger Schaumwein gemeinsam? "Eine natürliche, regionale, traditionelle Basis", verrät Hans-Jörg Wilhelm aus Unterregenbach. Er muss es wissen. Denn er ist ehrenamtlicher Führer im archäologischen Grabungsmuseum in Unterregenbach, als auch der Erzeuger der herrlichen Schaumweine und Fruchtsecco's.
Beides hat seinen Ursprung im und auf Hohenloher Boden. In Unterregenbach wurde um 950 nach Christus eine große Basilika mit einer Gesamtlänge von 47 Metern errichtet. Die heute noch vorhandene Unterkirche, die Unterregenbacher Krypta, zählt zu einem der ältesten Bauwerke Baden-Württembergs. Wo Kirchen standen, da siedelten sich Menschen an. "Früher wurde in Unterregenbach Wein- und Streuobstbau gemeinsam betrieben", verrät Wilhelm. Das vereint er heute wieder. Er will den Most jedoch nicht nur in den Keller bringen, sondern damit arbeiten. Die Weinwirtschaft hält die Techniken dazu bereit. Das Ergebnis sind champagnerähnliche Getränke aus alten Apfel-, Birnen- und Quittensorten: herrliche Schaumweine mit so interessanten Namen wie Hohenloher Pyrus oder Pomarbo und CampanoQui.
Von allem - der Kultur sowie der Kulturlandschaft und seinen Erzeugnissen - weiß Wilhelm kurzweilig und informativ zu berichten. Und holt damit seine Gäste mit allen Sinnen nach Unterregenbach. Die wetterunabhängige Führung findet an insgesamt vier Originalschauplätzen statt und endet mit einer Schaumwein-Verkostung. Dazu kann ein Buffet mit regionalen Leckerbissen von Hohenloher Erzeugern gebucht werden. Dauer circa 2 Stunden.

 

Termin:  auf Anfrage (6 - 50 Teilnehmer)
Preis: Alle Angebote sind einzeln oder in Kombination buchbar
- Archäologische Führung (Gruppen ab 20 Personen, auch Schülerführungen, 2 Euro pro Person, sonst 3 Euro pro Person)
- Schaumweinverkostung pro Portion 0,1l / 2,50 Euro
- Erzeuger-Tafelei ab 12 Euro pro Person
Info: Hans-Jörg Wilhelm
Mühlgasse 4
74595 Langenburg-Unterregenbach
Tel.: +49 7905 940600
info@hohenloher-schaumweine.de
www.hohenloher-schaumweine.de 

Spießbraten grillen "Mehr Stimmung hatten nur die Rittersleut"

Feiern wie die Feste fallen, kann man besonders gut auf dem Franz-Hof in Krichberg-Lendsiedel. Unter dem Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert befindet sich ein großer Gewölbekeller in dem einst Most und Kartoffeln lagerten. Heute wird der Most getrunken und die Kartoffeln gegessen - denn im Gewölbekeller wird gefeiert, wie einst die alten Rittersleut. Bis zu 40 Personen haben an langen Holztischen Platz. An der offenen Feuerstelle dreht sich ein bis zu neun Kilo schwerer Spießbraten, der einem, kaum dass man den Keller betritt, das Wasser im Mund zusammen laufen lässt. Es knistert im Feuer, riecht nach Holz und Fleisch, ist wohlig warm und wenn der Braten angeschnitten wird, dann geht die Luzie ab - mehr Stimmung hatten nur die Rittersleut.

 

Termin:     auf Anfrage
Preis: auf Anfrage
Info: Gasthof Franz
Jörg und Inge Franz
Hauptstraße 12
74592 Kirchberg/Jagst-Lendsiedel
Tel.: +49 7954 8660
Fax.: +49 7954 925782
info@franz-hof.de
www.hof-franz.de

Wildkräuter-Wanderungen "Heimische Kräuter entdecken, schmecken, riechen und genießen"

Heimische Kräuter entdecken, schmecken, riechen und in regionalen Gerichten genießen ist ein Rund-um- außergewöhnliches Naturerlebnis. "Ist Löwenzahn Unkraut?", fragt Kräuterpädagogin Waltraud Zink bei ihren Wildkräuter-Wanderungen neugierig während sie auf die knallig gelben Blütenkissen zeigt. Und alle nicken mit dem Kopf, weil sie den gelben Teufel kennen, der hartnäckig und unverwüstlich selbst aus der kleinsten Ritze im Asphalt wächst und dort größter Sommerhitze trotzt. 
"Falsch, Löwenzahn ist Wunderkraut", klärt Zink lächelnd auf, denn gewusst wie, übertrage er genau diese Zähigkeit und Lebenskraft auf all jene, die ihn anzuwenden wissen. Zu denen Sie gehören werden, nach der Wanderung. 
Kundig in Sachen Heilkraut, wo je nach Blessur Blüte, Stängel, Blatt oder Wurzel gegen Nierensteine, Rheuma, Verdauungsprobleme oder Pickel helfen. Und überzeugt in Sachen Küchenkraut, nach dem Verzehr eines herrlichen Wildkräuter-Salats im Blockhaus zur Winterhöhe.

Termin:     von März bis Juni, für Gruppen ab 10 Personen
Preis: auf Anfrage
ab 12 Euro pro Person (für Reisebusse Sonderarrangement)
Info:

Blockhaus Zur Winterhöhe
Kräuterpädagogin Waltraud Zink
Am Wasserturm 5
74582 Gerabronn-Dünsbach
Tel.: +49 7952 5442
Fax.: +49 7952 921571
familie-zink@web.de
www.blockhaus-winterhoehe.de

 


Spargelbesen "Bis zum Johannistag hat Spargel Frische-Saison"

"Bis Johanni nicht vergessen: Sieben Wochen Spargel essen", rät eine alte Bauernweisheit. Zu Recht, denn die zarten weißen Stangen machen schlank, gesund und schön - weil Spargel den Stoffwechsel aktiviert, krebsbekämpfende Glykoside enthält und die Produktion von Glückshormenen fördert. On top schmeckt das weiße oder grüne Stangengemüse auch noch lecker.
Von Anfang Mai bis zum 24. Juni, dem Johannistag hat Spargel hierzulande Frische-Saison. Kaum, dass die Stangen den Kopf aus dem Boden stecken, klingelt bei Ulrike Lösch in Windischenbach das Telefon. "Es ist soweit", geben ihre Eltern den Startschuss in die Spargelsaison. Denn der Spargel wächst im Pfälzer Weisenheim am Sand. Zubereitet wird er nach alter Hohenloher Tradition und serviert mit Kartoffeln oder Kräuterflädle zu knusprigem Schweinerückenschnitzel, herzhaftem Putensteak oder saftigem Schinken. Für Vegetarier steht ein mit Raclette-Käse überbackener Spargel-Kartoffel-Auflauf auf der Karte. Und für den Exoten, ein faszinierender Spargel-Beerensalat.
Wer Spargel überhaupt nicht mag, darf seine Freunde gerne in den Spargelbesen begleiten und sich auf ein traditionelles Besengericht freuen. Denn egal ob Spargel, Rostbraten, Kuchen oder ein gutes Glas Wein - das Team der Winzerstube Lösch freut sich auf Ihren Besuch!

 

Termin: 20.04. - 05.06.2017, täglich ab 11 Uhr
Preis: nach Sonderkarte
Info: Winzerstube Lösch
Fritz und Ulrike Lösch
Adolzfurter Straße 33
74629 Pfedelbach-Windischenbach
Tel.: +49 7941 602364
info@weinstube-hohenlohe.de
www.weinstube-hohenlohe.de