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Limes in Hohenlohe - "Da tut sich echt was!"

Wie kann man sich ein 164 Kilometer langes baden-württembergisches Flächendenkmal vorstellen? Zehn europäische Länder verbindet die ehemalige römische Außengrenze. Die drei Landkreise Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Heilbronn verbindet das Welterbe Limes in unserer Region. Nähern Sie sich dem Welterbe auf dem Limes-Radweg, dem Limeswanderweg (HW 6) oder der Deutschen Limesstraße. Gerne führen Sie die Limes-Cicerones an dieser alten Kulturgrenze. 

Der Limes-Cicerone Torsten Pasler ist in Mainhardt unermüdlich dabei, die Faszination für das vergangene römische Leben im Schwäbisch-Fränkischen Wald zu wecken. „Jedes Museum hat seine Schwerpunkte und Stärken. Ein gutes Bild der damaligen Zeit entsteht, wenn sich die Puzzleteile aus unserer Region zu einem Teil der Weltgeschichte zusammensetzen,“ erzählt Pasler, wenn er mitten im Römermuseum Mainhardt steht, die virtuellen Limeswelten vorführt oder die Besucher durch das Kastellgelände führt, dessen Mauern in langen Strecken original erhalten sind. Wanderungen im wilden Mainhardter Wald bei Vollmond oder in den Rauhnächten bietet die Limes-Cicerona und Naturparkführerin Michaela Köhler. Führungen an den rekonstruierten Türmen in Gailsbach oder Grab haben Steffen Felger (Limes-Cicerone und Naturparkführer) und Werner Benz (Limes-Cicerone) im Angebot.

Limes-Wanderweg
Zwanzig Stationen bietet der Limes-Lehrpfad von Mainhardt bis nach Öhringen. Öhringen vermittelt die römischen Reste im Skulpturenpark beim Krankenhaus – dem ehemaligen Bürgkastell – oder im Römerkeller des Weygangmuseums. Auch der RADius nimmt das Thema Römer an der Station der „Alten Straße“ auf. Heute verläuft die A6 auf der ehemaligen Linie ins Freie Germanien: die Achse Paris-Prag war bereits bei den Römern als Fernstraße befahren. 

Landesgartenschau Öhringen und Limes-Blicke
Der Limes blüht auf – mitten in der Cappelaue will Öhringen auf dem Gelände der Landesgartenschau 2016 ein rotes Band als erkennbaren Limesverlauf entwickeln. Den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern wird ein interessantes, fachkundiges Programm geboten. Modern gestaltete Aussichtsplattformen sollen die Wahrnehmung des Welterbes Obergermanisch-Raetischer Limes verbessern. Die Limes-Cicerona und Regionalführerin Doris Köhler vermittelt in Führungen und Vorträgen die Bedeutung des Welterbes in der Jetzt-Zeit. „Das Welterbe ist für uns ein Geschenk. Der Limes könnte, wie auch in römischer Zeit, für uns heute eine Wirtschaftsentwicklung bringen. Damals kamen Tausende von Menschen durch die Grenze in unsere Region und lebten von den Dienstleistungen für und dem Handel mit den Soldaten. Unsere Region kann touristisch noch viele Ideen bieten.“ Im Weygang-Museum sind die drei Limes-Cicerones Gabi Stöhr, Irmgard Dürr und Marlies Kircher aktiv. Sie bieten ein attraktives museumspädagogisch abgestimmtes Programm für Jung und Junggebliebene. Das transluzente Modell der Limeslinie, die Funde rund um Öhringen und nach Voranmeldung eine kulinarische Pause werden in den Räumen des ehemaligen Zinngießers August Weygang angeboten. Für Schulklassen und Jugendgruppen gibt es zu vielen Themen Spezialführungen.

Führungen mit dem Limes-Cicerone
Weiter verläuft die Welterbe Linie aus dem Öhringer Becken zum Kocher-Jagst-Radweg. Gerhard Krautter bietet als Limes-Cicerone Führungen vom Pfahldöbel bis zum restaurierten Turm im Kocherhang bei Sindringen. „Die Gäste interessieren die fundierten Informationen über das Leben der damaligen Menschen. Welche Besatzung war in Hohenlohe stationiert und wie lebten die Familien der Soldaten“, beschreibt Krautter die Inhalte seiner Führungen. Sindringen betont den Standort seines Kleinkastells unter der heutigen Kirche durch ein Kastell-Modell. Auf dem Rücken zwischen Kocher und Jagst quert der Limes die bereits 3.000 Jahre nachgewiesene Hohe Straße. Der Limes-Cicerone Heinrich Kühner vermittelt Richtung Jagsthausen die Wall-Graben-Linie. „Von der Wiege bis zur Bahre“ sind Funde im Heinrich-Krapf-Museum in der Stadt des Ritters von Berlichingen aufbereitet. „Die Festspielgäste erfahren gerne die Zusammenhänge der römischen Kultur. In Jagsthausen sind Streifenhäuser gefunden worden und es kann ein restauriertes Bad besichtigt werden.“ 

Spazieren Sie von Jagsthausen zum Wachthaus am Limes der Stadt Widdern. Dort erzählt Ihnen der Limes-Cicerone Johannes Röder hintergründiges der römischen Münzwelt. Nach Voranmeldung bedient er den Lehmofen und bringt kulinarische römische Leckereien auf den selbst gehobelten Tisch.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Welterbe durch die drei Landkreise!

  • Limes-Cicerona Michaela Köhler bei einem Vortrag zu römischen Duftsalben und Badekultur (Foto: Torsten Pasler)
  • Limes-Cicerone Torsten Pasler in der Rüstung eines römischen Soldaten bei einer Führung im Römermuseum Mainhardt (Foto: Torsten Pasler)
  • Das Kleinkastell in Forchtenberg-Sindringen bei einer Führung von Grundschülern (Foto: Doris Köhler)
  • Die Aussichtsplattform Limes Blick in Gleichen (Foto: Doris Köhler)
  • Limesanlage in Mainhardt (Foto: Antje Kunz)
  • Limesrekonstruktion und Infostation (Foto: Hardy Mann)
  • Limesanlage in Mainhardt (Foto: Torsten Pasler)