Unbekanntes Blaubach- und Brettachtal

Wanderung

Diese landschaftlich reizvolle Wanderung führt uns durch die naturnah belassenen Täler von Blaubach und Brettach auf wunderschönen Waldwegen, oft ganz nah an den Flüssen entlang, zum idyllischen Blaubachsee. Ein Abstecher zur Burg Amlishagen lohnt sich. Wildromantisch geht es weiter auf schmalen und dunklen Waldpfaden zum Brettachstausee. Und ein Traumweg bringt uns schließlich nach Bügenstegen. Das ist Wandergenuss pur!

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Die Wanderung beginnt in Blaufelden an der St. Ullrich Kirche. Ein kurzes Stück durch die Gemeinde und wir treffen auf den hier noch kleinen Blaubach. Dem flachen Tal folgend gehen wir vorbei an dem gleichnamigen Dorf Blaubach, bis wir an einer Albvereinshütte hinunter zum Tal gelangen. Durch herrlichen Laubwald begleiten wir den Bach bis er bei Bemberg zum Blaubachsee gestaut wird. Wir umwandern nun den sehr idyllisch und ruhig gelegenen See und gehen anschließend wieder durch den schönen Wald in Richtung Amlishagen. An einem Wildgehege vorbei erreichen wir den kleinen Ort. Verträumt, inmitten eines Laubwaldes, liegt oberhalb des Brettachtales die Burg Amlishagen. 1262 erstmals erwähnt, wurde sie auf den Resten einer keltischen Fliehburg von Burghard von Amelungshagen, Vasalle der Familie von Hohenlohe Brauneck, gebaut. Die Burg hat eine einzigartige 25 m hohe Schildmauer, begehbare Mauern, Türme und unterirdische Gänge. Der Künstler und Pächter der Burg, Axel Frank bietet seinen Besuchern und Gästen ein buntes kulturelles Angebot. Im Burghof können wir Märchen lauschen und mittelalterliche Feste feiern wie seinerzeit Ritter Georg vor 700 Jahren. Die Burg ist von Ostern bis Ende Oktober zur Besichtigung geöffnet. Mit vorheriger Anmeldung können jederzeit spezielle Führungen und Veranstaltungen arrangiert werden. Nun geht es ein kurzes Stück zurück und dann weiter steil hinab zur Hubertusmühle ins Tal der Brettach. Durch dunklen schönen Laubwald, oft ganz nah an der Brettach entlang, über große Steinfelsen den Fluß querend führt dieser herrliche Wegabschnitt zum Beimbacher Stausee. Anschließend wandern wir vorbei an der ehemaligen Rotmühle (Wanderparkplatz). Wer möchte, kann hier in der Brettachstube einkehren und sich für den Rest der Wanderung stärken. Anschließend geht es steil hinauf zur Anhöhe von Werdeck. Von der Anhöhe genießen wir einen sehr schönen Blick ins Brettachtal und über die Hohenloher Ebene. Nun geht es in einer Schlaufe wieder hinunter ins Tal der Brettach und auf einem wundervollen Waldweg, mal direkt am Fluss, mal etwas oberhalb verlaufend genießen wir die schöne Tallandschaft. Ein kleiner Abstecher bringt uns dann hinauf zur Burgruine Werdeck, eine Ruine mit einigen Mauerresten und einem großen Burggraben, den wir einmal umrunden. Ein alter Hohlweg bringt uns schließlich wieder hinunter zum kleinen und sehr abgeschiedenen Dorf Bügenstegen. Hier geht es dann etwas länger steil aufwärts durch den Wald, bis wir die Höhe von Gerabronn erreichen. Mit schönen Weitblicken auf die Umgebung gelangen wir schließlich nach Gerabronn, dem Tagesziel unserer sehr abwechslungsreichen und genussvollen Wanderung. Von dort geht es mit dem Bus wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Beste Jahreszeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Kondition
4 von 6
Schwierigkeit
2 von 6
Erlebnis
5 von 6
Landschaft
5 von 6
aussichtsreich Streckentour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch
Startpunkt der Tour:

Blaufelden

Tipp des Autors Stauferburg Amlishagen mit imposanter Schildmauer

Von Norden: A7 bis Rothenburg ob der Tauber, weiter Richtung Schrozberg, in Speckheim links abbiegen, über Lindlein weiter bis Blaufelden

Von Süden: A6 bis Crailsheim/Satteldorf, weiter auf der B290 in Richtung Gröningen und Wallhausen, von dort weiter bis Blaufelden

In Blaufelden



Weitere Tourendetails
Schwierigkeit mittel
Länge 21,4 km
Aufstieg 613 m
Abstieg 601 m
Dauer 6h 0´
Niedrigster Punkt 327 m
Höchster Punkt 466 m
Download:

Die Tour wird präsentiert von: Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e.V.

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