Schönstes Tal der Welt

Wanderung

Wenn es nach Landeskonservator Reinhard Wolf geht, der zu Recht von seiner Heimat schwärmt, ist das Jagsttal das schönste Tal der Welt. Von der Hohenloher Ebene wandert man ins Jagsttal und durch das Gronachtal zurück. Naturnahe Landschaften mit wertvoller Flora und Fauna, großartige Landschaftsbilder und bedeutende kulturkundliche Sehenswürdigkeiten wie die Klosterruine Anhausensowie die Hammerschmiede Gröningen sind Erlebnisse. Die Tour kann durch eine Variante verlängert werden.

Beste Jahreszeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Rundtour Einkehrmöglichkeit
Startpunkt der Tour:

Satteldorf-Gröningen

Tipp des Autors Gröningen: Kirche, spätromanische Chorturmanlage im ummauerten Kirchhof; Klosterruine Anhausen, Hammerschmiede im GronachtalNaturschutzgebiet Jagsttal mit etwa 110 Vogelarten

Von der Busstation in Gröningen (romanische Chorturmkirche und Schloss 17. Jh.) mit der Markierung blaues U auf der Kaiserstraße und Gahmweg aus dem Ort bis zur Abbiegung eines breiten Weges unmittelbar nach der Zufahrt zu einem Hof nach rechts. Weiter auf diesem Weg ohne Markierung in Nord-Richtung bis zur zweiten Wegkreuzung an einem Bach. An diesem links aufwärts, bis man an einer Weggabelung auf den mit rotem Balken markierten E 8 trifft. Mit dieser Markierung an der Klosterruine Anhausen (gegründet 1403, zerstört 1525) vorbei und über einen Radweg in den sich anschließenden Wald. Nach einer Rodungsfläche biegt man an einer Weggabelung nach links in Süd-Richtung ab und nach einer weiteren Lichtung quert man einen Bach. Nach diesem geht man ohne Markierung rechts am Waldrand zunächst in West-Richtung, dann in Süd-Richtung entlang. Nach dem Waldrand weiter in Süd-Richtung, rechts neben einem Gehölzstreifen zu einer Wegkreuzung bei der Kläranlage von Bölgental. Nun folgt man der Markierung Jagststeig und roter Punkt, kommt an Bölgental vorbei und erreicht an einer Weggabelung noch oberhalb des Jagsttales die Markierung roter Balken. Mit dieser nun unmittelbar an das Flussufer und an diesem flussaufwärts entlang. Zunächst kommt man an einem Steg und der ehemaligen Heinzenmühle vorbei. Weiter unter der Autobahnbrücke hindurch, an verfallenen Häusern und einem Muschelkalkaufschluss vorbei. Nach einer Abbiegung entfernt sich die Route etwas vom Fluss und führt zu einem Steg über die Gronach und einer Weggabelung (Ende der Markierung Jagststeig). Hier geht man links, folgt dem Wegweiser Gröningen und nun wieder der Markierung roter Punkt. Der bachaufwärts verlaufende Steig quert mehrmals den Bach auf großen Felsbrocken (Vorsicht bei Nässe!) und erreicht dann die Hammerschmiede (Produktion 1804-1948). Nach dieser geht man rechts auf die Höhe. Weiter am Waldrand entlang hoch über dem Gronachtal. Nach etwa 400 m biegt die Route nach rechts ab zu einem Fahrweg, auf dem man links weiter geht und die Gröninger Hauptstraße erreicht. Auf dieser links über die Brücke und links wieder zur Busstation.

Hinweis zur Anfahrt mit dem PKW:
In Gröningen kann in der Helmshöfer Straße (links neben Wohnhaus Nr. 5, Abzweigung Kirchhofweg) parken. Hier ist ein kleiner öffentlicher Parkplatz. Von da aus links auf die Gröninger Hauptstraße abbiegen und ortsabwärts Richtung Busstation gehen. Dann wird die oben beschriebene Busstation erreicht und die Tour kann wie beschrieben starten.

Verlängerung der Wanderung: Von der Weggabelung folgt man der Markierung Jagststeig, roter Balken und dem Wegweiser Neidenfels. Zunächst noch an der Jagst entlang, dann in Nord-Ost-Richtung aus dem Tal und am Waldrand zu einer Weggabelung. Hier steigt man auf einem Fahrweg zur Kernmühle ab. Unmittelbar davor biegt man nach links ab und geht wieder im Tal nach Neidenfels. Dann ohne Markierung rechts über die Jagstbrücke und auf dem Grünstreifen neben der Straße in Richtung Wollmershausen. Kurz vor dem Erreichen des höchsten Punktes links an den Waldrand hinab. An diesem rechts weiter bis zu einem verwachsenen Weiher. Hier mit der Markierung rotes Kreuz rechts zur K2502 und auf dieser rechts nach Wollmershausen. Weiter mit der Markierung nach Norden an den Waldrand und an diesem links entlang. Nach einem Grillplatz erreicht man einen Wanderparkplatz. Hier ohne Markierung in Nord- und Nord-Nord-West-Richtung abwärts an den Waldrand, an diesem nach links zu einem nach rechts abbiegenden Pfad, der zum Heinzenmühlensteg führt. Nach dessen Querung auf dem bereits bekannten Weg zur Weggabelung nach der Gronachquerung und weiter wie oben beschrieben nach Gröningen (+ 6,5 km).

Recherche und Ausarbeitung - Dr. Konrad Lechner (SAV)

A6 AS Crailsheim, B290 und K2659

Bus Nr. 945 Crailsheim-Niederstetten (Info: Tel. 09343 6214-35) und Linie Crailsheim-Brettheim (Tel. 07951 7539).



Weitere Tourendetails
Länge 11,1 km
Aufstieg 221 m
Abstieg 221 m
Dauer 2h 46´
Niedrigster Punkt 374 m
Höchster Punkt 471 m
Download:

Die Tour wird präsentiert von: Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e.V.

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