Ruhe im sonnigen Einkornwald

Wanderung

Tour 51 aus der Haller Tagblatt - Serie:

52 Rundwanderungen und Spaziergänge

im Landkreis Schwäbisch Hall - 1.Staffel

Teufelskrallen begleiten uns auf unserer Wanderung auf Schritt und Tritt. Vor vielen Jahren mussten sich die blaublühenden Heilpflanzen noch gegen Bombenabwürfe behaupten...
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Wo früher geballert wurde, ist heute himmlische Stille, sagt der Hessentaler Reinhard Kühne.

Highlights:

  • Lange und stille Waldwege in artenreichem Mischwald und durch geschützte Bannwälder (Vor 1945 wurde das heutige Bannwaldgebiet von der Wehrmacht als Bombenversuchs- und Zielabwurfs- Gelände benutzt. Noch lange nach dem Krieg benutzten die amerikanischen Besatzungstruppen das Gebiet ebenfalls als militärisches Übungsgelände. Die vielen Bombenkrater, weit verteilt im Wald, zeugen noch heute von der militärischen Vergangenheit dieser Gegend. Da Teile des Waldes noch munitionsverseucht sind, sind sie seit Kriegsende praktisch unberührt geblieben und haben sich bereits in Richtung „Urwald“ entwickelt, heute ein geschützter Bannwald. Hier hat die Natur die Chance, sich wie in den letzten 50 Jahren ungestört zu entwickeln. Das Bannwaldgebiet am Ursprung der Fischach ist daher heute ein wahres Naturparadies, viele seltenen Pflanzen- und Tierarten haben sich hier niedergelassen.)
  • Romantische Seen und kleine Waldweiher entlang des Weges
  • Panoramaweg mit schönen Blicken nach Michelbach an der Bilz und ins Kochertal
  • Lohnender Abstecher möglich zum bekannten Ausflugsziel und Aussichtsturm Einkorn mit herrlichen Panoramablicken
Beste Jahreszeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Kondition
2 von 6
Schwierigkeit
1 von 6
Technik
1 von 6
Erlebnis
3 von 6
Landschaft
5 von 6
Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich
Startpunkt der Tour:

Schwäbisch Hall

Zielpunkt der Tour:

Schwäbisch Hall

Wir starten beim Wanderparkplatz an der Kohlenstraße, rund 1,2 Kilometer von der Gaststätte am Einkorn entfernt. Los geht es Richtung Osten, wir überqueren die Herlebacher Straße gerade aus. Der breite Schotterweg führt uns leicht bergab, die Sauklinge hinunter und trägt das Wanderzeichen „rotes Kreuz. Schnell erreichen wir den so genannten Bombenplatz, der heute ein geschützter Bannwald ist. Nach 15 Minuten kommen wir in das Quellgebiet der Fischach. Links von uns dehnt sich ein idyllischer See aus. Wer will, kann auf einem kleinen Fußweg in zwei Minuten bis direkt ans Ufer gelangen. Wir gehen aber weiter auf dem Schotterweg am See vorbei, biegen an der nächsten Weggabelung rechts ab und wandern weiter auf dem Rote-Kreuz-Weg parallel zur Fischach bis zu einer weiteren Weggabelung. Hier halten wir uns wieder rechts und verlassen den „Rote-Kreuz-Weg, um in 20 Minuten in einem großen Bogen an einem rechts von uns liegenden Fischweiher vorbei vor bis zur Herlebacher Straße K 2599 zu gelangen. Diese überqueren wir, um nach zirka 300 Metern an einer Weggabelung links haltend das einsame „Lothaus anzupeilen. Kurz bevor wir dieses auf einer Wiesenfläche liegende Gehöft erreichen, biegen wir rechts ab auf den aus Richtung Michelbach kommenden „Blauen-Kreuz-Weg. Weitere 20 Minuten später treffen wir wieder auf eine asphaltierte Straße, diesmal die Kohlenstraße. Rechts von uns steht ein Obelisk, der zu Ehren eines Amtmannes aufgestellt wurde. Dieser hat im späten 18. Jahrhunderts hier oberhalb von Michelbach die ersten Lärchen gepflanzt. Wir überqueren die Asphaltstraße geradeaus, nach ca. 20 Metern zweigt ein schmaler Fußpfad rechts in den Wald hinein. Nach drei Minuten stoßen wir auf den Panoramaweg oberhalb von Michelbach, der seit kurzem auch das Zeichen des Bühlersteigs trägt. Tief links unter uns liegt Michelbach, an der Hangkante wandern wir 10 Minuten auf einem breiten Schotterweg entlang. Rund 250 Meter vor Erreichen des Weilers „Hagenhof“ biegt der Bühlersteig scharf rechts als Spitzkehre ab und wir treffen nach 10 Minuten auf den so genannten „Arbeitsdienstweg. Dort angekommen, wandern wir nochmals in spitzen Winkel rechtsabbiegend weiter Richtung Kohlenstraße. Dieser folgen wir linkssabbiegend 250 Meter, um dann rechts auf einen Schotterweg einzubiegen. An der nächsten Wegkreuzung halten wir uns links, um dann parallel zur Kohlenstraße bis zu einem Forsthaus zu wandern. Gleich danach halten wir uns links, 300 Meter weiter kommen wir wieder auf die Kohlenstraße. Rechts abbiegend erreichen wir nach 5 Minuten wieder unseren Ausgangspunkt.

Tourismus und Marketing Schwäbisch Hall, Tel 0791/751-256

Wanderparkplatz an der Kohlenstraße, rund 1,2 Kilometer von der Gaststätte am Einkorn entfernt



Weitere Tourendetails
Schwierigkeit leicht
Länge 10,3 km
Aufstieg 181 m
Abstieg 182 m
Dauer 2h 45´
Niedrigster Punkt 425 m
Höchster Punkt 496 m
Download:

Die Tour wird präsentiert von: Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e.V.

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