Bühlertalwanderweg - Von der Quelle bis zur Mündung

Wanderung

Idyllisch gelegene Dörfer, unverfälschte Natur, einsame Waldabschnitte, romantische Pfade entlang der Bühler, herrlich klares Quellwasser, weite Ausblicke, seltene Tiere und Pflanzen, der Bühlertalwanderweg bietet sehr viel Abwechslung... ein Geheimtipp!

Beste Jahreszeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Kondition
3 von 6
Schwierigkeit
2 von 6
Technik
3 von 6
Erlebnis
3 von 6
Landschaft
4 von 6
aussichtsreich Geheimtipp Streckentour Einkehrmöglichkeit
Startpunkt der Tour:

Abtsgmünd-Pommertsweiler

Zielpunkt der Tour:

Geislingen am Kocher

Der Bühlertalwanderweg ist komplett mit dem Wanderwegsymbol BTW ausgeschildert. Wanderer sollten auf ihre Tour auf jeden Fall Verpflegung und Getränke mitnehmen. Unterwegs gibt es wenig Einkehrmöglichkeiten.

1. Tag:     Pommertsweiler – Bühlerzell = ca. 17,7 km

Die erste Etappe des Bühlertalwanderweg „Flussgeschichten der Bühler“ beginnt in Pommertsweiler, einem Teilort von Abtsgmünd.

Der Bühlertalwanderweg verläuft zuerst in südlicher Richtung aus Pommertsweiler hinaus, in einer weiten Schlaufe (ca. 4 km) durch den Wald zur Quelle der Bühler im Berroths Brunnen. Mitten im Wald, unter einem großen Baum, ist die Quelle mit einem Schild gekennzeichnet. Der weitere Wegverlauf schließt die Wegschlaufe wieder zurück nach Pommertsweiler.

Jetzt geht es in nordwestlicher Richtung durch das Gemeindegebiet „Oberes Bühlertal“,
vorbei an den idyllisch gelegenen Hammerschmiede-Stauseen. Hier bietet sich im Sommer eine Tretbootfahrt an, oder man unterbricht die Wanderung mit einem Sprung ins kühle Nass. An der Neumühle, mit Blick auf den Stahlweiher, verlässt der BTW die Seen-Landschaft. Auf einem anfangs schmalen Waldpfad in nördlicher Richtung erreicht man die Zimmerbergmühle und kurz darauf den kleinen Weiler Bühler. Dem Wanderer erschließt sich eine abwechslungsreiche Landschaft, im ständigen Wechselspiel von dunklen Nadelwäldern, blühenden Wiesen, Hügeln und von Bächen durchzogenen Talauen. Kleine, bäuerlich geprägte Weiler und Ortschaften, wie Steinenbühl, Ziegelmühle und Senzenberg werden durchwandert. Kurz vor Bühlerzell, auf dem Roßberg, genießt man einen herrlichen Panoramablick über das Bühlertal, das Fischachtal und die Seitentäler. Etwas unterhalb des Roßbergweges, gelangt man zur „Lourdes-Grotte". Auf einem schmalen Wiesenweg geht es hinunter zum Etappenziel Bühlerzell (staatlich anerkannter Erholungsort).

2. Tag:     Bühlerzell – Vellberg = ca. 18,3 km

Die zweite Etappe des BTW folgt dem Mittellauf der Bühler. Man verlässt Bühlerzell zunächst westlich in Richtung Geifertshofen. Kurz nach Bühlerzell biegt der BTW in nördlicher Richtung ab (ein ca. 2 km langer Abstecher zur Dorf- und Schaukäserei Geifertshofen empfiehlt sich jedoch für alle Käseliebhaber). Durch eine weite Feld- und Wiesenlandschaft  erreicht man den kleinen Weiler Kottspiel. Hier stand einst die Wasserburg Kottspiel, von der heute aber nur noch ein kleiner Hügel und flache umgebende Gräben auf einer Wiese zeugen. Weiter in nördlicher Richtung, kann man ab dem kleinen Weiler Heuhof, die ersten Blicke hinauf zur Tannenburg werfen. Hoch auf einem Bergsporn gelegen, thront die imposante Burganlage aus dem 13. Jahrhundert etwa 100 m über dem Bühlertal. Die Tannenburg zählt zu den besterhaltensten Schildmauerburgen Württembergs. Ein Abstecher hinauf zur Burg ist sehr empfehlenswert. Der herrliche Ausblick über das Bühlertal mit den angrenzenden Keuperbergen entschädigt für den etwas steilen Anstieg (ausgeschilderter Fußweg in Halden). Nach Halden erreicht man den staatlich anerkannten Erholungsort Bühlertann, und anschließend Obersontheim mit seinem eindrucksvollen Schloss, einer Dreiflügelanlage aus dem 16. Jahrhundert. Man verlässt Obersontheim in nordwestlicher Richtung bis zur Mettelmühle und erreicht anschließend in einer weiten Kehre Untersontheim und den Weiler Ummenhofen. Weiter, vorbei an einem großen Steinbruch, führt der BTW nun in das „Taubenloch“. Hier beginnt das Naturschutzgebiet „Unteres Bühlertal“. Tief hat sich die Bühler in die harten Gesteinsschichten des Muschelkalks eingegraben. Ein wildromatischer Weg durch die Klinge des Steinbaches und imposante, steilwandige Felshänge, begleiten den Wanderer jetzt bis nach Eschenau. Nach einem kleinen Anstieg hinauf zur Siedlung Dürrsching genießt man einen wunderschönen Blick auf das auf einem Bergsporn gelegene mittelalterliche Städtchen Vellberg und die gegenüberliegende Stöckenburg. Nach einem letzten kurzen Anstieg erreicht man das Etappenziel Vellberg.

3. Tag:     Vellberg – Geislingen am Kocher = ca. 17,0 km

Die dritte Etappe des BTW führt durch das Naturschutzgebiet „Unteres Bühlertal“. Kurz nach Vellberg geht ein schmaler, aber schöner Pfad hinunter ins Bühlertal. Der folgende Wegverlauf ist wohl der abenteuerlichste Streckenabschnitt auf dem gesamten Wanderweg. Auf schmalen Pfaden direkt am Ufer der Bühler entlang, über Steinstufen, eine kurze Leiter hinauf und unter einer eisernen Eisenbahnbrücke hindurch kommt beim Wanderer abenteuerliche Stimmung auf. Der Wegverlauf begeistert immer wieder. Man taucht in eine unberührte und ursprüngliche Flusslandschaft ein (hier ist der Weg bei Nässe nicht ganz ungefährlich, die Steine sind glatt und der Weg sehr schmal und rutschig. Deshalb empfiehlt sich von Vellberg bis Rappolden für ungeübte Wanderer und bei Regenwetter der Alternativweg über Buch. Folgen Sie der Alternativbeschilderung „Schlechtwetter-Route“). Einsam und ruhig fließt die Bühler dahin, man erreicht den abgegangenen Weiler Rappolden. Nur noch Mauerreste, der verfallene Mühlkanal und eine renovierte Scheune erinnern an das Leben hier unten im Bühlertal. Weiter führt der Weg nach Anhausen, einem kleinen Teilort von Schwäbisch Hall. Die Kirche St. Bartholomäus in Anhausen wurde 1403 erbaut, aber im Jahre 1865 abgebrochen. Heute lädt der offene und restaurierte Kirchplatz zu einer Rast ein. Hier finden auch Gottesdienste unter freiem Himmel statt.

Immer in nördlicher Richtung auf waldreichen Wegen und Pfaden, vorbei an ehemaligen Burgstellen und Ruinen erreicht man das kleine Dorf Oberscheffach. Von hier führt der BTW mit vielen schönen Ausblicken ins Bühlertal nach Unterscheffach und Cröffelbach.  Weiter geht es auf einem sehr schönen Weg stellenweise direkt am Ufer der Bühler entlang. In der Ferne ist das Wahrzeichen von Braunsbach zu erkennen, die 185 m hohe Kochertalbrücke, die seit 1979 das Tal zwischen Braunsbach und Geislingen überspannt. Geislingen am Kocher ist bald erreicht und bildet den Abschluss des Bühlertals mit der Bühlermündung in den Kocher. Der Bühlertalwanderweg endet hier.

In Geislingen/Kocher haben Sie Anschluss an den Kochersteig – dem dritten Teil des Kocher-Jagst-Trails. Sie können wahlweise nach Braunsbach oder nach Schwäbisch Hall weiter wandern. Informationen erhalten Sie unter www.kocher-jagst-trail.de.

Eine Rückfahrt von Geislingen/Kocher nach Pommertsweiler ist mit ÖPNV wie folgt möglich:


Möglichkeit 1:
Bus Linie 26 ab Geislingen Ort bis Schwäbisch Hall ZOB, weiter mit Bus Linie 13 bis Ellwangen ZOB. Ab hier weiter mit Linie 7869 bis Pommertsweiler Post (nur Mo-Fr)

Möglichkeit 2:
Bus Linie 26 ab Geislingen Ort bis Hessental Bahnhof, weiter mit Bahn nach Ellwangen (Jagst). Ab hier weiter mit Bus 7869 bis Pommertsweiler Post (nur Mo-Fr)

Samstag, Sonntag und an Feiertagen ist eine Rückfahrt mit ÖPNV leider nicht möglich.

Fahrpläne erhalten Sie beim
- KreisVerkehr Schwäbisch Hall, www.kreisverkehr-sha.de (Linien 26, 13)
- FahrBus Ostalb, www.fahrbus-ostalb.de (Linie 7869)
- Auskünfte zu Fahrplänen der Bahn: www.bahn.de


Taxi-Transfer zum Ausgangspunkt nach vorheriger Buchung (ca. 80 Euro bis max. 8 Personen):
regioTaxi, Tel. 07973 9292110, regiotaxi@rt-group.de, www.rt-group.de



 

<p><a href="http://www.hs-tourismus.de">www.hohenlohe-schwaebischhall.de</a></p> <p>www.buehlertal-tourismus.de</p> <p> </p>
  • Ortsmitte Pommertsweiler
  • Geislingen am Kocher (im Steinig)


Weitere Tourendetails
Schwierigkeit mittel
Länge 54,5 km
Aufstieg 677 m
Abstieg 872 m
Dauer 44´
Niedrigster Punkt 249 m
Höchster Punkt 477 m

Die Tour wird präsentiert von: Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e.V.

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