Es gibt viel zu tun rund um die Tour

Team von Hohenlohe und Hall Tourismus bekommt Hilfe von der austragenden Gemeinde

90 Helfer aus zwölf Bühlertanner Vereinen machen mit. Die hauptamtlichen Organisatoren können die Hilfe gut gebrauchen.

Bühlertann. Die Organisatoren von Hohenlohe und Schwäbisch Hall Tourismus sind letztes Jahr auf Bühlertanns Bürgermeister Michael Dambacher zugekommen. Ob er sich vorstellen könne, die Tour im Jubiläumsjahr in seiner Gemeinde auszurichten, wollte man vom Schultes wissen. "Wir in Bühlertann wissen zu feiern und wir wissen auch zu organisieren", beschreibt er stolz die Vorzüge seiner Wirkungsstätte. 
Schnell finden sich freiwillige Helfer aus allen zwölf Vereinen - insgesamt sind es über 90 Helfer, die sich um die Verpflegung der Radler, das abwechslungsreiche Rahmenprogramm und den reibungsfreien Ablauf kümmern.
Auch Egbert Seitz, Manuel Stöcker und Hans und Claudia Pfisterer helfen ehrenamtlich als Vertreter des Fischereivereins mit und schenken den müden Radlern vor dem Start Kaffee ein. "Die gemeinsame Arbeit der Vereine hat toll geklappt und war sehr entspannt", erzählt Seitz. 
"Für uns ist es ein toller Anlass, uns von unserer besten Seite zu präsentieren", erklärt Bürgermeister Dambacher die Motivation hinter der Teilnahme. "Für viele Leute aus den entferntesten Ecken des Landkreises und darüber hinaus ist es ein toller Anlass, mal ins schöne Bühlertal zu kommen." Das Aufwendige sei die Unklarheit, wie viele Gäste am Ende bei der Tour mitmachen. "Bei gutem Wetter hatten wir in den letzten Jahren rund 600 Teilnehmer am Samstag", weiß Organisatorin Simone Lindner. "Bei schlechtem Wetter sind es nur um die 400". Zum Zehnjährigen sind es heuer sogar 770 Radfahrer am Samstag, am Sonntag fahren 670 Radler mit - ein neuer Teilnehmerrekord.
Startort für 2017 wird noch nicht verraten
Dabei stellt sich jedes Jahr die Frage, ob die Tour stattfinden kann. "Wir müssen schwarze Zahlen schreiben und das ist immer eng", erklärt Silke Rüdinger, eine der fünf hauptamtlichen Organisatoren von Hohenlohe und Schwäbisch Hall Tourismus. Gerade in regnerischen Jahren mit nur 400 Teilnehmern könnten die Auslagen wie die Beschilderung nicht durch die Startkosten gedeckt werden. "Aber wir wollen so günstig bleiben, damit auch Familien teilnehmen können." Dabei wolle man auch nicht ins Unendliche wachsen. "Die Teilnehmergröße von diesem Jahr ist schon fast das Maximum, mehr können wir zu fünft nicht bewältigen", erklärt Rüdinger.
Wo der Startort 2017 sein wird, verrät sie nicht: "Den Austragungsort der 11. Tour de Hohenlohe erfährt man im Januar."

Haller Tagblatt, Hohenloher Tagblatt, Gaildorfer Rundschau vom 12.09.2016