Muschelkalkmuseum Hagdorn

Museum

In der historischen Inneren Kelter wurde auf fast 600 Quadratmetern mit dem Muschelkalkmuseum Hagdorn eine beeindruckende Ausstellung geschaffen.Vor 240 Millionen Jahren lag Hohenlohe in den Subtropen und war vom Muschel kalkmeer bedeckt. Schalen und Skelette zahlreicher Organismen bis hin zu Sauriern sind hier versteinert erhalten geblieben.

Die jüngste Erdgeschichte

Ein geologisches Modell zeigt den Bau des Hohenloher Landes, die Flussgeschichte von Jagst und Kocher mit ihren Talhängen und steilen Bachschluchten.Der Rohstoffgewinnung in Vergangenheit und Gegenwart sind weitere Ausstellungsgruppen gewidmet: Dem Muschelkalk-Salz, das bis heute aus Solequellen und bergmännisch gewonnen wird, dem Gips und der Lettenkohle, vor allem aber den Bausteinen aus Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper.

Saurier, Echsen, Lurche

Die Herren des Muschelkalkmeeres waren die Nothosaurier, langhalsige Fischräuber, die bis zu 5 m Länge erreichten, die Pflasterzahnechsen und die Fischsaurier.In den Sümpfen lebten vor allem Urlurche, darunter der gigantische Mastodonsaurus, das größte Amphibium, das jemals auf der Erde lebte. Auch Querkopf-Lurche wurden in Hohenlohe gefunden und sind zu bestaunen.

Buntsandstein – Muschelkalk – Keuper: Die Triaszeit

Diagramme, Karten, geologische Profile und Aufschlussbilder umreißen die damalige Lage unseres Landes und berichten von der größten Katastrophe in der Erdgeschichte, bei der viele Tiergruppen ausgelöscht wurden und in den Ablagerungen des Muschelkalkmeeres über Jahrmillionen zu Gestein erhärtet sind.

Seeigel und Seelilien

Ein Forschungsschwerpunkt am Muschelkalkmuseum sind die Stachelhäuter aus aller Welt. Den Seelilien aus Südchina ist eine besondere Ausstellung gewidmet. Fossile Seeigel zeigen, wie sich diese Meerestiere entwickelt und an die unterschiedlichsten Lebensräume angepasst haben.

 

Für unsere internationalen Gäste halten wir gerne Übersichtsblätter zu den Führungen in englischer Sprache bereit.

Verbinden Sie Ihren Besuch im Museum mit einer Rundwanderung auf dem Weinbau-Lehrpfad Ingelfingen.


Erlebnisse und Angebote:
Für Gruppen nach Voranmeldung
• Themenführungen für Erwachsene, Kinder, Schüler, Studenten
• Gruppen außerhalb der regulären Öffnungszeiten nach Vereinbarung (nur mit Führung)

Öffnungszeiten

So. 10.30 - 16 Uhr

vom 1. Mai bis 31. Oktober außerdem Mi. von 15 - 17 Uhr und Sa. von 14 - 16 Uhr

Muschelkalkmuseum Hagdorn

Neues Schloss
74653 Ingelfingen
Telefon +49 (0) 7940 1309-22
Fax +49 (0) 7940 1309-62
E-Mail encrinus@hagdorn-ingelfingen.de
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