Schloss Tullau

Schloss

Im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts wurde das Schloss errichtet. Es wird vermutet, dass Schenk Walther von Limpurg Bauherr der rechteckigen Wohnturmanlage mit Ringmauer ist. Bis heute ist im Erdgeschoss eine romanische Kapelle erhalten. Sie besteht aus einem kreuzgewölbten Chor und einem tonnengewölbten "einjochigen Schiff". Schenk Walther von Limpurg war zu seiner Zeit Reichserbschenk und er hatte für das Staufische Königs- und Kaiserhaus die Schirmvogtei für das Kloster Comburg und die freie Reichsstadt Schwäbisch Hall.

Erst mit der zweiten Bauphase im Jahr 1290 brachte man Heinrich von Tullau, einen limpurgischen Lehensmann, mit dem Schloss Tullau in Verbindung. Zu dieser Zeit wurde das bisherige Gebäude um einen größeren Hof und einen zweigeschossigen Turmbau erweitert.

Im Jahr 1581 erhielt das Schloss durch den Umbau der Ringmauer weitgehend sein heutiges Aussehen. Es entstand ein edler Landsitz im Stil der Renaissance durch die überbaute Ringmauer und die zwei Türme.

Der berühmte Bildhauer Leonhard Kern erwarb das Schloss 1642 und bewohnte es bis 1661.

Jahre später wurde Maria Sibylla Schaffnerin neue Besitzerin und blieb dort nur von 1768 bis 1770. Während ihr das Schloss gehörte veranlasste sie einige Umbauten. Danach kaufte 1851 der Landwirt Michael Huber das Anwesen. Das Schloss Tullau kann nicht besichtigt werden, da es bis heute den Nachfahren von Michael Huber gehört.

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Schloss Tullau

Schlossgasse
74538 Rosengarten-Tullau